Eine außergewöhnliche Wandkeramik, erschaffen für ein außergewöhnliches Hotel.

 

Innenarchitektur ist Identität. Und davon gibt es im neuen Frankfurter Lindley Lindenberg mehr als genug. Ein kontrastreiches und dennoch ausgewogenes Zusammenspiel aus Farbe, Material und Interieur mit einem gewissen aberja-typischen Drang zur Progressivität.

Mit der LIN 17 zeigen Juliane Maier und Robin Heather Mut zur Fläche und setzen das Gestaltungsmittel der keramischen Wandverkleidung gezielt ein. Ofenkörper und Wände aus Keramik brechen das Licht, verleihen Struktur und Authentizität. Die Installation wirkt nicht gezwungen, sondern lebendig, unterstützt vom freien Spiel der Fuge und den abwechslungsreichen Verlegemustern. Getreu dem Motto Keramik zurück an die Wand wurden über 80.000 LIN 17 Kacheln in Dusch- und Sanitärbereichen, an Bettkopfteilen, den Gemeinschaftsküchen sowie als dekoratives Designelement in den öffentlichen Bereichen des Hotels verbaut.

Auch die acht Glasuren der LIN 17 sind eine komplette Eigenentwicklung und entstanden in Anlehnung an die berühmte holländische Delfter Fliese. Feine Nuancen aber auch harte Kontraste sind Ausdruck eines durchaus gewünschten Farb-Pendantismus, den die Designer im Lindley vielfältig und oftmals überraschend inszenieren.