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Wie sich in einer Keramik Manufaktur die Zusammenarbeit von Designern mit Handwerkern „anfühlt“

19. Sep 2018

Das spannendste bei dieser Arbeit war für uns der Dialog zwischen so genannten „gspinnerten Designern“ und „gstandnen Handwerkern“.

Nicht nur Papier, auch Keramik ist geduldig. Was soll denn ein Keramiker tun, wenn er mit der Idee konfrontiert wird Keramik so zu falten als sei es Papier. Oder Kacheln so zu modellieren als seien sie ein Buchrücken. Der Reihe nach:

Kai Linke, so heißt der Gestalter, der ja schon bekannt für seine außergewöhnlichen Designs ist – wir arbeiten mit ihm, seit wir Linke im Direktorenhaus Museum für Kunst, Handwerk und Design in Berlin kennen gelernt haben. Dabei wurde seine gemeinsame Arbeit mit uns, „CRUMPLED PAPER“ mit einem Preis bedacht.

Diese „Knitterpapierkachel“ hat uns schon ein wenig gefordert, oder ehrlich gesagt ein kleines bisschen genervt. Aber was tut man nicht alles für eine wirklich gute Idee! Und außerdem lieben wir Herausforderungen dieser Art. Wir gehen ihnen nicht nur nicht aus dem Weg – nein wir suchen sie… Um solche schräge Ideen Realität werden lassen zu können, bedarf es eines Prozesses, der die Gradwanderung zwischen „unmöglich“ und „jetzt erst recht“ zulässt. Da muss die Chemie zwischen dem Gestalter und den Handwerkern schon mehr als nur stimmen. Da braucht es Empathie in einer gehörigen Überdosis.

Aber was noch viel wichtiger ist, dass diese Konstellation jetzt schon jahrelang harmonisch funktioniert und immer wieder neu inspiriert wird. Wie jetzt zum Beispiel – denn nun wurde aus der Ofenkachel auch noch eine (Wand)Flächenkachel. Nachzusehen und zu lesen in unserer „FACES, wall tile collection“.

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